Lichtlexikon | Wissenswertes | Elobra

LICHTLEXIKON

Hier findest du nützliche Informationen zu spezifischen Begriffen aus dem Leuchtenuniversum.

Die Beleuchtungsstärke

Formel Beleuchtungsstärke: Lichtstärke in Candela (cd) geteilt durch den Abstand2 (/Radius2) zwischen Lichtquelle und Oberfläche


Candela – physikalische Lichtstärke

Candela gibt die abgegebene Lichtstärke in eine Richtung an. Die Leuchtdichte (Candela) einer Fläche bestimmt, mit welcher Helligkeit das Auge die Fläche wahrnimmt. Berechnet wird sie aus dem Quotienten des Lichtstroms (siehe Lichtstrom/ Lumen) und des Raumwinkels.


CCT

Die Farbtemperatur, im englischen CCT (correlated color tempterature), wird in Kelvin (K) angegeben. Sie hilft zur Beschreibung des Lichtes als:

  • „warm“ – Warmweiß CCT unter 3300K, z.B. Kerze oder Glühlampe
  • „neutral“ – Neutralweiß CCT 3300K bis 5000K, z.B. Leuchtstoffröhre
  • „kalt“ - Kaltweiß (Tageslicht Weiß): über 5000K, z.B. Mittagssonne

Zur genauen Bestimmung wird die Temperatur des Plankschen Strahlers benötigt.


Betriebsspannung

Die Betriebsspannung ist die tatsächliche Spannung, mit der das Gerät betrieben wird. Sie wird in Volt angegeben. Unsere Fafoo Tischlampe hat eine Betriebsspannung von 230 Volt.


Dimmen

Ein Dimmer gibt dir die Möglichkeit, die Helligkeit deiner Lampe anzupassen. Ob romantisch, taghell oder OP-Tisch – je nach Bedürfnis kannst du das Licht dimmen.


Energieeffizienzklassen

Jedes Gerät, das Energie verbraucht wird von der EU in Klassen eingeteilt, vom Auto bis zur Taschenlampe – Energieeffizienzklasse A bedeutet „niedriger Energieverbrauch“, B und C „mittlerer Energieverbrauch“, alles andere ist böse und nicht gut für unsere Umwelt.


Farbtemperatur

Jede Farbe vermittelt einen Eindruck, aber ganz natürlich unterscheiden wir bei Lichtern auch zwischen Farbtemperaturen: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß – vom Kerzenlicht zum OP-Tisch. Die Farbtemperatur angegeben in Kelvin gibt dir die Möglichkeit das Licht deiner Lampe einzuschätzen. Siehe dafür CCT.


Farbwiedergabe

„Nachts sind alle Katzen grau“ – das Phänomen, dass man in jedem Licht ein bisschen anders aussieht, hat mit der Farbwiedergabe eines Leuchtmittels zu tun. Der Farbwiedergabeindex (Ra) gibt Auskunft über die Natürlichkeit der Farbwiedergabe eines Leuchtmittels. Als Maßstab gilt das natürliche Tageslicht mit einem Wert von 100 Ra, der maximal natürlichen Farbwiedergabe. Wie natürlich das Leuchtmittel eine Farbe wiedergibt wird dann anhand von vierzehn normierten Farben überprüft. Wie natürlich diese vierzehn Farben unter dem Leuchtmittel wiedergegeben werden, ist ein Qualitätsmerkmal des Leuchtmittels.


Fassung

Achtung flach: Leuchtmittel verlieren selten die Fassung... Die Lampenfassung fixiert den Leuchtkörper, sprich die Lampe und stellt den elektrischen Kontakt zwischen Strom- und Lichtquelle her. Die bei uns handelsübliche Fassung trägt die Bezeichnung E27.


IP Schutzarten

Kann ich meine Lampe auch draußen aufstellen? Die IP Schutzarten geben Aufschluss darüber, ob eine Lampe schmutz- und / oder wasserresistent is. IP (international protection) ist eine internationale Norm, die zu jeder Lichtquelle angegeben sein sollte.

Die erste Kennziffer gibt den Schutz gegen Fremdkörper (bspw. Staub) an und geht von 0 „kein Schutz“ bis 6 „staubdicht“. Die zweite Kennziffer gibt die Wasserdichte an. Sie geht von 0 „kein Schutz“ über 4 „Schutz gegen allseitiges Spritwasser“ bis maximal 9. Kleiner Tipp: Unsere Lampen eignen sich nicht als Baustellenlampen oder zum Tauchen😉


Kelvin

In Kelvin (K) wird die Farbtemperatur angegeben (siehe auch CCT und Farbtemperatur). Gemütliches Licht hat 2000 bis 3300 Kelvin, Kaltes, strahelndes Licht wie in großen Lagerhallen hat über 5300 Kelvin.

Das Schöne an LEDs ist: Sie können die gesamte Spannweite abdecken.


LEDs

LEDs nutzen zum Erzeugen von Licht so genannte Leuchtdioden. Ihr Vorteil: Sie sind sehr sparsam im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen, haben eine wesentlich höhere Lebensdauer und können eine große Spannweite an Farbtemperaturen wiedergeben. Heißt: sparsam, langlebig, flexibel.


Lichtausbeute

Du willst wissen, wie effizient dein Leuchtmittel ist bzw. wieviel Energie du für einen Lichtstrom benötigst? Die Lichtausbeute zeigt es dir an. Angegeben wird sie im Lumen pro Watt (lm/W) - Je höher der Wert, desto besser ist die Ausbeute. Ein paar Beispiele, damit du dich orientieren kannst:

  • Glühlampe: 12 lm/W
  • Energiesparlampe: 86 lm/W
  • LED-Lichtquelle: 180 lm/W

Lichtfarbe

Lichtfarbe, also jede von der Lichtquelle selbst abgegebene Farbe, dient zur Charakterisierung eines Leuchtmittels. Sie wird beispielsweise durch die Licht- und Farbtemperatur dargestellt. Jede Farbe Lichtfarbe ist dabei einzeln normiert: 827 bezeichnet die als „warmweiß“ bekannte Lichtfarbe von 2700 Kelvin. Für unsere Tischleuchten gibt es zwei Variante: die „warmweiße“ Variante mit 2700 Kelvin oder mit nur 2200 Kelvin, einem noch kuscheligeren Licht für eine ganz besondere Atmosphäre.


Lichtstrom

Der Lichtsstrom gibt den Strahlungsfluss des Lichts in Lumen an und gibt Aufschluss darüber wie hell eine Lampe ist. Allerdings lässt sich der Lichtstrom nicht sonderlich gut ausmessen, besser geeignet sind die Angaben Lumen oder Lux.


Lumen

Lumen geben an, wie viel Licht in alle Richtungen abgegeben wird. Durch die Anpassung der Lichtstärkeeinheit Candela ein guter Hinweis auf deine benötigte Leistung. 


Lux

Je nach Abstand zwischen der Lichtquelle und der Oberfläche wird mehr oder weniger Licht gebraucht. Die Einheit Lux berücksichtigt das genauso wie die Neigung zwischen beiden. Um sich das besser vorstellen zu können: Eine Kerze auf einen Meter hat ungefähr 1 Lux, die Zimmerlampe sollte mit mindestens 50 Lux auf dem Esstisch ankommen und ein Laserpointer hat knapp 430 Tausend Lux. Wer einmal prüfen will, ob es hell genug ist macht das am besten mit einem Luxmeter.

Und wer wissen will, wie es sich berechnet -> Beleuchtungsstärke